Der Prototyp

   
     

Im Auftrag der Innomot AG werden bei der Innojet Technologies von Dr. h.c. Hüttlin in Lörrach die Prototypen entwickelt und hergestellt. Es wird sowohl eine Diesel- als auch eine Benzin- Variante angefertigt.

Ende Januar 2003 konnte die Konstruktionsphase termingerecht abgeschlossen werden. Nach der Offerteinholung und der Auftragsvergabe begann die Fertigung der Einzelteile bei verschiedenen Spezialfirmen. Ende November konnte der erste Prototyp in den Prüfstand eingebaut werden. Erste Tests verliefen sehr positiv.

Der Prototyp weist in beiden Varianten ein Volumen von 1'000 cm3, ein so genannter 1 - Liter Motor. Dieser Hubraum ist aufgeteilt in 2 Brennkammern zu je ca. 500 cm3.

Da der Hüttlin-Kugelmotor® pro Umdrehung 2-mal zündet, also alle 180°, ist er vergleichbar mit einem 4-Zylinder-Hubkolben- Motor. Durch die absolute Symmetrie des Innenmotors wird die Laufruhe um einen wesentlichen Faktor höher sein.

Die Kühlung des Hüttlin-Kugelmotor®s erfolgt einerseits wie beschrieben durch das in den Motor eingeführte Frischgas. Andererseits wird das kugelförmige, mit Kühlrippen versehene Basis-Gehäuse von einem Edelstahlmantel umgeben. Durch den sich ergebenden Hohl- / Zwischenraum fliesst das Kühlwasser.

Der Hüttlin-Kugelmotor® besitzt einen Warmbereich (von der Zündung bis zum Abgas-Ausstoss) und einen Kaltbereich (vom Frischgas-Einlass bis zur vollständigen Kompression, auch O.T. genannt). Das Kühlwasser fliesst von der Warmseite zur Kaltseite und wird so eine gleichmässige Verteilung der Wärme und eine deutliche Verminderung sonst üblicher Wärme-Spannungen gewährleisten.

 

 

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